Africana Tours
Christel Dahl

LANDESINFORMATIONEN

Was Sie für Ihre Reise nach Botswana wissen müssen!


Wer Afrika liebt, kann in Botswana glücklich sein. Es ist die Abwechslung, die das Land zu etwas ganz Besonderem macht. Abenteuer ohne Ende. 

Die nachstehenden Informationen, die Sie bitte aufmerksam lesen wollen, tragen zum  Erfolg Ihrer Botswana-Reise bei.


Allgemeines

Fläche:

581.730 qkm

Einwohner:

ca. 1,6 Millionen

Hauptstadt:

Gaborone

Sprache:

Englisch (offizielle Landessprache), Setswana

Angrenzende Länder:

Namibia, Zimbabwe, Südafrika, Sambia


Autofahren

In Botswana herrscht Linksverkehr.

Die Nord-Süd-Verbindung von Lobatse über Francistown bis nach Ramokgwebana und die Straßen von Lobatse nach Jwaneng sowie von Francistown nach Kazungula über Nata sind asphaltiert. Es besteht auch eine Verbindungsstraße nach Nata und Maun. Etwa 2500 km der Straßen sind geteert, sonst Schotter- oder Sandpisten. Der Bau von Schnellstraßen ist geplant. In abgelegene Gegenden sollten Benzinreserven und mindestens 20 Liter Trinkwasser mitgenommen werden.  Ist eine Safari ohne Führer geplant, sollte man sich vorher ausreichend informieren.

Mietwagen gibt es in Gaborone, Francistown oder Maun. Für viele Regionen braucht man Allradantrieb. Der Tank sollte immer mindestens halbvoll sein, da Entfernungen zwischen den einzelnen Städten groß sind. Die Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 120 km/h, 60 km/h innerhalb von geschlossenen Ortschaften und 30 km/h in Nationalparks.

Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Geldstrafen belegt. Es besteht Anschnallpflicht.

Neben dem nationalen Führerschein sollte man einen internationalen Führerschein mitführen.

Benzin ist wesentlich günstiger als bei uns (ca. 0,50 Euro/L), aber das Tankstellennetz ist klein, so dass Sie immer genug Benzin und auch Wasser mitführen müssen. Benzin kann nur bar bezahlt werden.

Ärztliche Versorgung

Die ärztliche Versorgung in Botswana ist dünn gesät, nur in den größeren Ortschaften gibt es Krankenhäuser, Ambulanzen und Apotheken.  Auf jeden Fall müssen die Behandlungen von Ihnen sofort bezahlt werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Bahn

Es gibt nur eine Zugstrecke: Lobatse–Gaborone–Mahalapye–Palapye–Serule–Francistown–Bulawayo (Simbabwe). Die Fahrt von Gaborone nach Francistown dauert knapp 10 Stunden, die 1. Klasse kostet € 23, die 2. Klasse € 19. Ein Zug fährt nachts (Abfahrt 21:00 Uhr) und einer morgens (9:00 Uhr). Für den Nachtzug empfiehlt sich ein 4-Bett-Abteil der 1. Kl. (Aufschlag € 2). Die 3. Klasse ist aus Sicherheits- und hygienischen Gründen nicht zu empfehlen. 
Um in die Nationalparks und Game Reserves zu kommen, braucht man ein Geländefahrzeug.

Banken

Banken gibt es in allen größeren Orten des Landes; die meisten sind werktags von 09.00 bis 14h30 geöffnet.

Botschaften

Hausanschrift: Embassy of the Federal Republik of Germany, Professional House, Broadhurst, Segodithsane Way, Gaborone/Botsuana

Postanschrift: Embassy of the Federal Republik of Germany, P.O. Box 315, Gaborone, Botsuana, Telefon: (00267) 3953143, 3953806, Fax: (00267) 3953038, E-Mail: germanembassy@info.bw

Botschaft der Republik Botsuana, 169, Avenue de Tervuren, B-1150 Brüssel, Telefon: (00322) 7352070, 7356110, Fax: (00322) 7356318, 7327264, E-Mail: embasofboswana@yahoo.co.uk,

Montag – Freitag 09h00 – 13h00 und 14h15 – 17h00


Bus/Sammeltaxi

Mit dem Überlandbus oder einem Sammeltaxi kommt man von einer zur anderen Stadt. Der Fahrpreis beträgt € 2–3 für 100 Kilometer. Abfahrtszeiten werden selten angegeben, noch seltener eingehalten. Die Tickets kauft man vor der Abfahrt. Platzreservierungen sind möglich, aber nutzlos. Zustände der Fahrzeuge und Fahrstile der Fahrer sind nur mit guten Nerven zu ertragen.

Camping

Die Campingplätze in den Parks sind im Gegensatz zu denen in Namibia und Südafrika nicht eingezäunt, d.h. hier haben alle im Park lebenden Tiere Zugang. Dementsprechend ist es hier in der Nacht nicht angebracht, sich außerhalb seines Zeltes oder Wohnmobils aufzuhalten.

Devisen/Währung

Die Landeswährung ist der Pula. 1 Pula = 100 Thebe. Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20,10, und 5 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 Pula sowie 50, 25,10, 5 und 1 Thebe.
Es empfiehlt sich, Geld gleich bei Ankunft am Flughafen oder in einer Bank der Hauptstadt umzutauschen, da es außerhalb der größeren Städte kaum Möglichkeiten zum Geldwechsel gibt. Internationale Kreditkarten werden akzeptiert.Reiseschecks werden von den meisten Hotels, jedoch oftmals gegen eine hohe Gebühr, akzeptiert. Bei Einreise müssen alle  Devisen deklariert werden, damit sie bei Ausreise wieder ausgeführt werden können.

Einreisebestimmungen

EU-Staatsbürger benötigen zum Zeitpunkt der Einreise lediglich einen noch 6 Monate gültigen Reisepass sowie ein Rückflugticket. Das Visum kostet 25 Pula und berechtigt zu maximal 90 Tagen Aufenthalt im Land. Die Frist wird bei der Ausreise streng kontrolliert.

Die Grenzübergänge sind nur tagsüber geöffnet.
 

Elektrizität

Das Festnetz hat 220 bis 240 V Spannung. Für die Steckdosen benötigen Sie einen Adapter, den Sie vor Ort kaufen können. In den Camps und Lodges sorgen meist Generatoren stundenweise für Elektrizität. Taschenlampe nicht vergessen

Entfernungen

Botswana ist unter den afrikanischen Ländern relativ klein, aber für unsere Verhältnisse  relativ groß. Die Reiseetappen sollten wegen der Benzinversorgung sehr gut kalkuliert sein.

Essen und Trinken

In den großen Städten und in den Camps ist die Küche mitteleuropäisch, ansonsten überwiegt die afrikanische Küche. Mitten im Busch in den Camps und Lodges ist das Essen einfach aber schmackhaft.  Man wird im Busch keine Gelegenheit finden, in einem Restaurant essen zu gehen. Vielmehr ist es wichtig, vor dem Trip genügend Vorräte einzukaufen. Normales Brot hält bei der Hitze nicht länger als fünf Tage, Obst ebenso. Eier kann man auch ohne Kühlschrank bis zu zehn Tagen aufheben, wer Fleisch mitnehmen will, muss eine Kühlbox/Kühlschrank dabei haben. Ansonsten tun es Pitabrote und Knäckebrot, Kekse, Müsli, Trockenfleisch, Dosenwürstchen, Fertiggerichte aller Art, Thunfisch in Dosen, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Tomaten, Kohl, Säfte, Wein und Spirituosen. In

Maun existiert ein voll ausgestatteter Euro Spar!

In Gaborone und Maun hingegen gibt´s Gelegenheiten zum Dine-Out. So geht man in Gaborone ins Chatters (Cresta Lodge, Tel. 31 32 34), nicht nur des Gesehenwerdenswegen, das Essen ist vielmehr vorzüglich und dafür preiswert (ab € 12). Noch billiger, aber nicht weniger schmackhaft ist es in Foodtown in der Main Mall. Afrikanische Gerichte gibt’s für wenig Geld im Park Restaurant, gleich daneben (ab € 3,-). Maun wartet mit nur wenigen Lokalitäten auf: im Le Bistro im BGI Shopping Centre (Tel. 66 07 18) lässt es sich sehr schmackhaft essen, in der im Duck Inn am Flughafen ebenso und reichlich (ab € 7,-) und im Sedia Hotel lässt sich’s nach alter englischer Sitte fein dekadent frühstücken (€ 8,-). Sämtliche Getränkearten werden aus Südafrika, Simbabwe oder Namibia eingeführt. So gibt es das leckere Windhoek Lager, Mitchell‘s und Green‘s und Brown‘s Bier zu kaufen (0,2 l vom Fass oder eine kleine Flasche kosten € 1,50). Die Weine kommen aus Südafrika und kosten im Geschäft € 14, in der Bar(wenn überhaupt im Angebot)pro Glas € 5.

Feiertage

1./2. Januar Neujahr. 25.-28. März Ostern. 1. Mai Tag der Arbeit. 5. Mai Christi Himmelfahrt. 1. Juli Seretse Khama-Tag. 15. /16. Juli Präsidententag. 30. September Botswana-Tag. 25.-27. Dezember Weihnachten.


Fotografieren/Filmen

Nehmen Sie Ihren Filmvorrat von zu Hause mit, da Sie  Filme in Botswana so gut wie nicht kaufen können. Die nötigen Ersatzbatterien gehören ebenfalls ins Gepäck. Außerdem sollten Sie Ihre Fotoausrüstung gegen Hitze und Staub schützen. Ein Fernglas zur Wildbeobachtung gehört zur Grundausrüstung. Bitte fragen Sie stets um Erlaubnis, wenn Sie Einheimische fotografieren wollen. Verboten ist das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und Regierungsgebäuden

Gepäck

Bei Transfers in kleinen Sportflugzeugen können keine Koffer verstaut werden; Gepäck für diese Safaris sollten  weiche Reisetaschen sein. In der Regel liegt die Begrenzung bei 10 -12 Kg pro Person. Gepäckaufbewahrung ist an den jeweiligen Flughäfen möglich

Gesundheit

Impfungen sind in der Regel nicht vorgeschrieben, außer Sie reisen aus einem Land mit akuten Epidemien ein. Empfehlenswert sind Impfungen gegen Hepatitis A und B und Tetanus. Bilharziose-Erreger kommen in machen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Wasser sollte außerhalb der großen Städte generell vor der Benutzung abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Staub und Hitze können Asthmatikern Probleme bereiten. Personen mit empfindlicher Haut sollen vorsichtig sein, da durch Höhenlage (1000 Meter über dem Meeresspiegel) die Sonnenstrahlung wesentlich weniger gefiltert wird.

Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr bei körperlichen Anstrengungen sowie hohen Außentemperaturen.

Botswana gehört zum Malaria-Gebieten, wobei sich die Gebiete mit unterschiedlichem Risiko unterscheiden. Ein hohes Risiko besteht in der Kasane-Region am Zambesi-Fluß und im Okavango-Gebiet. Hier wird ganzjährig eine Prophylaxe mit Lariam empfohlen. Zwischen November und Juni ist eine Prophylaxe mit Lariam ebenfalls im Norden von Boteti, Chobe, Ngamiland und Tutume angebracht. Ansonsten sollten Lariam, Malarone oder Riamet als Notfallmedikation mitgeführt werden.


Kleidung

Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien ist das ganze Jahr über angebracht. Für die Wintermonate (Mai bis August) braucht man morgens und abends eine warme Jacke/Pullover. Die Temperaturen sinken im Winter nachts bis 0° C und mehr.

Für Safaris benötigen Sie festes, möglichst knöchelhohes Schuhwerk und strapazierfähige Kleidung. Außerdem eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme und Insektenschutz.

Auch am Abend kleidet man sich leger. Ziehen Sie keine grellen Farben bei Safaris an.

Klima

Die Jahreszeiten sind entgegengesetzt zu den europäischen. Es herrscht allgemein ein heißes und trockenes Wüstenklima. Der Sommer (Dezember - März) entspricht der Regenzeit und ist sehr heiß mit häufigen Platzregen und heftigen Gewitterschauern. Es ist bereits zu mehreren Überschwemmungskatastrophen gekommen! Im Winter (Mai - September) ist es dagegen trocken und wesentlich kühler. Nachts sinken die Temperaturen zum Teil bis an die Frostgrenze ab.
Die Menge des Niederschlages nimmt zum Südwesten des Landes hin ab.

Während der Regenzeit sind viele Unterkünfte geschlossen, da sie kaum erreichbar sind. Daher ist die Trockenperiode von April bis November die beste Reisezeit. Für das Delta ist die Hochsaison September/Oktober, wenn das Wasser seinen höchsten Stand erreicht hat.

Sicherheit

Botswana gilt als sicherstes Land Afrikas. Autodiebstähle und Überfälle sind sehr selten. Dennoch sollte man Wertgegenstände nicht offen bei sich tragen oder im Auto liegen lassen
 

Souvenirs

Charakteristisch und sehr dekorativ sind alle kunsthandwerklichen Gegenstände, vor allem die Korbarbeiten verschiedener Stämme rund um das Delta. Achten Sie darauf, dass Schildkrötpanzer und Elfenbein in Botswana verkauft werden dürfen, nach Deutschland jedoch nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen Einfuhrverbot besteht.

Telefonieren

In den Orten gibt es Münz- und Kartentelefone. Die Karten gibt es bei den Postämtern. In den größeren besiedelten Gebieten funktioniert auch das Mobiltelefon. Befragen Sie hierzu auch Ihren Betreiber. Die Lodges im Delta sind per Funk mit einer Zentrale verbunden.

Vorwahl Deutschland – Botswana: 00267

Trinkgelder

Wenn der Service stimmt, können Sie 10% Trinkgeld geben. Gepäckträger erhalten ca. 5 Pula pro Koffer, Reiseleiter und örtliche Führer je nach Qualität und Dauer. Bei den Mokoro-Führern ist es üblich, mindestens 50 Pula pro Fahrt zu geben.

Zeitverschiebung

MEZ +1 Stunde.
Während der europäischen Sommerzeit kein Zeitunterschied.

Zoll

Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:

400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak; 2 L Wein, 1 L alkoholische Getränke, 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm, andere Waren im Wert von bis zu 50 Pula.

Drogen aller Art, Waffen und Munition müssen bei der Einreise deklariert werden.